KTZV Bavaria 1906eV

» Chronik des KTZV Bavaria




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Wie auf dem Lande üblich, so wurde auch in Bieber frühzeitig mit der Kleintierzucht begonnen. Es wurden Kaninchen, Ziegen und Geflügel gezüchtet und so war es nicht verwunderlich, dass sich Interessenten zusammen fanden und einen Verein gründeten. Vorwiegend waren diese Männer an der Kaninchenzucht beteiligt. In der Wirtschaft „ Zum Faß „ wurde am 29.April 1906 der Kaninchenverein „Bavaria" gegründet. Versammlungslokal war die Wirtschaft von Anton Rettinger, wo man sich am ersten Montag eines jeden Monats traf. Als Gründer sind erwähnt:

Adam Jos. Pfeifer, Johann Herbert, Heinrich Wienhauer, August Albert, Peter Sauer, Peter Kämmerer, Anton Rettinger, Georg Müller, Engelbert Mosbach, Joh. Reichert, Sebastian Windisch, Georg Hufnagel, Peter Jos. Bagus, Franz Weigel, Josef Gärtner und Josef Scherf, welcher etwas später aber im gleichen Jahr eintrat. Der erste Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:



1 .Vorsitzender:Adam Jos. Pfeifer

Schriftführer:August Albert   Kassierer:Peter Sauer   

                        


Alljährlich hielt der Verein damals bereits seine Schauen ab. Im Jahre 1908 war der Verein dem Landesverband Hessen-Nassau und Großherzogtum Hessen, Sitz Frankfurt a.M. angegliedert. Zu dem 4.Bezirk (Kreis Offenbach) gehörend, der von Jakob Bosche, Bieber geführt wurde. Nun wurden an jedem 1. und 3. Montag eines jeden Monats die Mitglieder zur Versammlung gerufen. Angeregt durch die guten Erfolge auch auf größeren Schauen, wurde dem Verein 1912 die Kaninchen-Bezirks-Schau zugesprochen, die in der hiesigen Turnhalle des T.V.B, stattfand. Leider wurde diese Aktivität durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914/1918 gestört. Lediglich die Frauen hielten noch Tiere, da viele Mitglieder zu den Waffen gerufen wurden.

2.

In den Jahren nach dem Kriege, so etwa 1919 mussten die Ziegenhalter wegen Reparationszwecken ihre Ziegen abliefern, die nach Frankreich kamen. Die letzte Ziegenschau fand bei Nik. Doll im Hofe statt. Bedingt durch die Not erhöhte sich die Mitgliederzahl beträchtlich. Fleisch- und Fellnutzung hieß die damalige Parole. Im Jahr 1919 wurde auch in Bieber, in der Turnhalle des T.V.B, unter Leitung von Georg Fries der Bezirk Offenbach, jetziger Kreisverband der Geflügelzüchter ins Leben gerufen, wobei August Adam, Dietesheim zum I.Vorsitzenden gewählt wurde. Im neuen Vereinslokal Gasthaus „Zur Bretzel" wurde im Jahr 1922 die erste

Landesverbandsschau der Kaninchen, Bezirk Starkenburg abgehalten. Eine große Werbecampagne wurde 1924 durchgeführt. Im Hofe „Zum grünen Baum" wurde eine Schau mit Kaninchen, Hühnern und Tauben gezeigt, welche auch mehrmals stattfand. Im Vereinslokal „Zur Bretzel" wurde ein öffentliches Kaninchenessen abgehalten. 100 Kaninchen wurden geschlachtet und folgendes Menü bereitet:

Kaninchensuppe, Kaninchenbraten mit Salzkartoffeln und Salat und als Schlussgericht wurde Kaninchenwurst mit Sauerkraut serviert.

An diesem Essen beteiligten sich auch die Gemeindevertretung und Behörden. Der Erfolg war so groß, dass man zu dem Entschluss kam, da auch zur damaligen Zeit mancher Züchter als Mieter keine Gelegenheit hatte seine Tiere zu halten, einen Zuchtplatz zu errichten. Man hatte sich den Erlenbruch in der Nachbarstadt Offenbach als Beispiel auserwählt. In einer außerordentlichen Generalversammlung im Jahr 1925, nach Einführung der Rentenmark, wurde die Errichtung der Zuchtanlage endgültig beschlossen. Der damalige Bürgermeister Adam Marsch und seine Gemeindevertreter erklärten sich bereit, das Gelände am Gänseweiher zur Verfügung zu stellen. Als dies jedoch bekannt wurde, gründete sich rasch ein Schlittschuhclub, um den Weiher aus diesem Projekt herauszunehmen. Dem damaligen Vorsitzenden Stefan Euler mit seinem Vorstand gelang es diese Schwierigkeiten zu bereinigen und so wurde im Jahre 1926 mit den Arbeiten begonnen. Die bis dahin im Schatten stehenden Geflügelzüchter wurden nunmehr aktiv und so wurde der Verein in Kaninchen- und Geflügelzuchtverein Bavaria umbenannt. 24 Züchter hielten bereits 1926 ihren Einzug. Im Jahre 1928 wurde dann in einer Feierstunde die Anlage öffentlich eingeweiht. 1931 wurde das 25 Jährige Jubiläum in der Turnhalle mit einer gemischten Schau und einem Festkommerz begangen. Im Jahre der Machtübernahme Adolf Hitlers 1933 wurde der Verein gleichgeschaltet, so wie man damals sagte, und bekam den Namen „Kleintierzuchtverein Bavaria". Die Versammlungen wurden von einem so genannten Vereinsführer beherrscht. Geselligkeit und Züchtungslust wurden stark beeinträchtigt, in dem ein freier Rede- und Meinungsaustausch nicht mehr möglich war. Der zweite Weltkrieg brachte dann das Aufbauwerk fast völlig zum Erliegen. Bombentreffer fügten der Anlage beträchtlichen Schaden zu.

3.

Mit dem Einzug der Siegermächte wurde der Verein, so wie alle anderen Ortsvereine verboten. Es entstand ein Wirrnis, ein Chaos durch das Ausgehverbot. Nur mit einer Hacke oder Spaten konnte man zum Tiere füttern gehen, weil die kurzen Ausgehzeiten nur für Feldarbeiten gestattet wurden. Adam Scherf, Otto Augenthaler, Georg Fries und Wilhelm Doll versuchten etwas Ordnung zu gestalten. Es gelang Wilhelm Doll beim

Militärkommando eine Genehmigung zu bekommen, dass wir eine Gründungsversammlung abhalten durften. Georg Fries wurde zum 1. Vorsitzenden, Otto Augenthaler zum 2. Vorsitzenden, Wilhelm Doll zum Schriftführer und Kassierer, und Adam Scherf zum Zuchtwart gewählt. Das waren die Männer, denen nun die Geschicke in die Hand gegeben wurden um den Verein wieder aufzubauen .Georg Kreis, Gerhard Kobsch, Peter Bauer, Fritz Sattler, Franz Haus, Paul Schönherr, Friedel Göhrendt und all die vielen Zuchtfreunde kehrten nach und nach aus der Gefangenschaft zurück und nun ging es mit großem Eifer an den Wiederaufbau. Heimatvertriebene und Ausgewiesene suchten hier eine Bleibe und halfen tüchtig mit. Für sie war es besonders schwer, denn sie mussten sich erst mit ihrer neuen Heimat vertraut machen. Freiwillige Arbeitsleistungen unbegrenzter Stundenzahl wurden absolviert. Es begann wieder neues Leben. Ausstellungen wurden wieder abgehalten, Züchterabende arrangiert und auch auf die Geselligkeit wurde großen Wert gelegt und somit konnten die anfallenden Probleme leichter gelöst werden.

4.

So war es kein Wunder, dass diesen strebsamen Züchtern 1952 die Offenbach-Schau übertragen wurde, welche unter Leitung des Ausstellungsleiters Adam Scherf und des Vorsitzenden Wilhelm Doll gut gelang, zumal sich alle Mitglieder zur Verfügung stellten. Auch die Frauen halfen redlich mit. Infolge von besonderen Umständen konnten die Kaninchenzüchter ihre Tiere letztmalig 1949 im „Wiener Hof", wo sich nunmehr das Vereinslokal befand, ausstellen. Bedingt durch diese Umstände gab es bei den Kaninchenzüchtern eine Flaute. Anlässlich unseres 50jährigen Bestehens wurde im Mai 1956 in der Turnhalle eine akademische Feier abgehalten, an der alle Geflügel- und Kaninchenvereine aus dem Kreisgebiet anwesend waren. Geschäftsführer Franz Kitz vom Landesverband der Geflügelzüchter, der bei uns immer gerne zu Gast war, und der Vorsitzende des Landesverbandes der Kaninchenzüchter, Herr Dietrich waren zugegen, sowie die Vertreter des Stadt- und Landkreises Offenbach. Alle kamen nicht mit leeren Händen, denn im November war uns ja die Kreisschau übertragen worden. So wie bei der Offenbach-Schau 1952 die Bundesschau der hellen Zwerg-Wyandotten angegliedert war, so waren es diesmal die goldhalsigen Italiener die sich der Kreisschau anschlössen, welche im Saale „Zur Bretzel" untergebracht wurden. Wegen guter Erfolge fragte man sogar an ob unser Verein beim Städtekampf mitmachen würde. So wurden wir -Bieber!- in einen Atemzug mit Köln, Aachen, Holland, Belgien und Frankreich genannt.

Aber nicht nur mit dem Schauwesen befassten wir uns, auch auf dem Zuchtgelände wurde ersprießliches geschaffen. Mit den primitivsten Mitteln wurden Volieren neu errichtet und Wege instand gesetzt, ja selbst der heute so prächtige Außenweg, musste unter Frondienst ähnlichen Leistungen einigermaßen gangbar gemacht werden. Elektrisches Licht wurde verlegt, ein neuer Außenzaun war nötig, Brunnen wurden in mühevoller Arbeit

gegraben, der Weiher ausgebaggert, die Futterverkaufstelle wieder eröffnet, ein Clubhaus errichtet und zum heutigen Stand mit Kinderspielplatz erweitert und Käfige angeschafft. Dies alles konnte man nur vollbringen, weil ein gutplanender Vorstand zur Verfügung stand und hinter dem eine grandiose und eifrige Mitgliedermannschaft sich zur Bereitwilligkeit stellte. Das Inventar wurde 1966 mit allem Drum und Dran mit ca. 20.000,-DM geschätzt. Trotz all dieser Leistungen wurde der Erfolg der Züchter nicht schlechter. Seit Gründung des Vereins wurden etliche Blaue Bänder, Ehrenbänder, „Vorzüglich", „Hervorragend" und Ehrenpreise errungen. Auch innerhalb unserer Zuchtanlage wurde 1965 viel geleistet. Die Halle am Vereinshaus wurde komplett überdacht, Käfige wurden hinzu gekauft, so dass wir bis heute über einen recht ansehnlichen Bestand verfügen. Vergessen darf man auch nicht die Firma Boll, ansässig in Bieber, die jahrelang die Tiere zu ortsnahen Ausstellungen kostenlos transportierte und unsere Futterhütte mit Kaninchen-, Hühner- und Taubenfutter versorgte. Die Zahl der Mitglieder wurde im Jahr 1966 mit 81 angegeben.



5.

In den 60er Jahren wurden zwei Züchter besonders hervorgehoben, die sich die große Aufgabe stellten zwei fast völlig ausgestorbene Rassen wieder neu zu erzüchten. Es waren Roman Schwade mit „Weiße Zwerg-Minorka" und Nikolaus Lotz mit „Thüringer Bartzwerge" in verschiedenen Farbenschlägen. 1967 wurden 1750 Geflügelringe bezogen, das war für die wenigen Züchter eine beachtliche Zahl, die sich auch in den Erfolgen bei den Schauen widerspiegelte. Erstmalig ging aus unseren Reihen ein Preisrichter hervor, es ist Werner Zahn. Im Jahre 1969 sollte eine Fusion mit dem hiesigen Geflügelzuchtverein stattfinden, die aber nach einigen Sitzungen an der Namensänderung scheiterte. Im gleichen Jahr wurde Wilhelm Doll nach 25igjähriger Tätigkeit als Kassierer, Schriftführer und I.Vorsitzenden zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Alois Erb, der seit 1933 unserem Verein angehörte, bekam die goldene Landesverbandsnadel überreicht. Da die ganze finanzielle Last nur auf den Schultern des Vorstandes lastete, entschloss man sich, den Verein in das Vereinsregister eintragen zu lassen. Ab 1971 trägt der Verein nun den Namen „Kleintierzuchtverein Bavaria 1906 e.V. Offenbach-Bieber". Nachdem die Vereinskantine vergrößert wurde und dann etwa ein Volumen von ca. 60 Personen aufwies, fanden fast alle Veranstaltungen des Vereins in selbiger statt. Außerdem hielt der im Jahre 1967 in Offenbach-Bieber gegründete Rassetaubenclub Offenbach und Umgebung seine monatlichen Versammlungen in unserem Lokal ab. Da die Saalbeschaffenheit für die Lokalschauen, die in den letzten Jahren immer in der Turnhalle stattfanden, immer schwieriger wurden, entschloss sich der Verein auf dem Zuchtgelände, anschließend an die Kantine, eine eigene Ausstellungshalle zu

errichten. In Jahre 1966 war es dann soweit: Die Mitglieder begannen mit dem Bau. Somit war auch die leidige Saalbeschaffung aus der Welt geschafft. Nach einigen Jahren, als der Verein zu einer Züchterhochburg herangewachsen war -im Kreis Offenbach, ja selbst in Land und Bund, war der Name Bavaria Bieber ein Begriff- , merkte man, dass die Halle zu klein war und man beschloss, sie zu vergrößern, da man schon fast 500 Tiere bei der Geflügellokalschau unterbringen musste. Aber die Vergrößerung der Halle brachte auch Ihre Schwierigkeiten mit sich, da solche Bauten ja bei der Stadt Offenbach genehmigungspflichtig waren. Nach zähen Verhandlungen mit den zuständigen Behörden, gelang es uns dank der Bieberer Stadtverordneten, doch die Halle zu vergrößern und sie ist heute ein fester Bestandteil des Vereins. Jetzt konnte man auch mal an eine überörtliche Schau denken, ohne viele Unkosten zu haben. Es wurden inzwischen schon einige Kreis-Jungtier-Kaninchen-Schauen abgehalten. Im Jahre 1977 nahm unser Verein auch beim Festzug „1000 Jahre Offenbach-Ortsteilfest" teil. Die Frauengruppe „h10" wurde gegründet, aber dazu später ausführlich. Die Kaninchenzüchter stellten ihre Tiere auf der Europaschau und Bundesschau aus. 1978 wurden 500 Tauben und 1200 Geflügelringe bezogen und 498 Kaninchen tätowiert, auf diese Zahlen kann der Verein sehr stolz sein. Auch entschloss sich der Verein einen Kaninchenverkaufsmarkt abzuhalten der traditionsgemäß alle Jahre im August stattfand. Auch einige Bieberer Ortsvereine hielten jährlich gegen einen Unkostenbeitrag ihre Sommerfeste in der Halle ab. Der Rex-Club Bezirk Hessen war im November 1980 zu Gast in unserer Halle, um seine Club-Schau abzuhalten. Zu erwähnen wäre noch die Europa-Schau in Wels Österreich, auf der 5 Züchter unseres Vereins mit 18 Tieren vertreten waren, und auch mit guten Erfolgen nach Hause kamen. August Weimer konnte „HV" erringen, ansonsten E und Z Preise. Anlässlich der Nationalen 1980 in Dortmund, wurde Wilhelm Doll mit der höchsten Auszeichnung, die der Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter zu vergeben hat, geehrt. Er wurde zum Ehrenmeister ernannt, was wiederum erstmalig in unserer Vereinsgeschichte ist. Der Verein gratulierte unserem Ehrenmeister auf der Familienfeier am 20.Dezember 1980 im „Wiener Hof" und überreichte als Erinnerungsgeschenk einen Kupferstich, seiner Gattin die Ihm in all den Jahren helfend zur Seite stand, ein Blumengebinde. Die Mitgliederzahl im Jahre 1981 wurde mit 130 angegeben, davon sind 68 aktive und 62 passive Mitglieder.


 

Der Vorstand im Jahre 1981 zum 75. Jubiläum.  Dieter Löthe, 2.Schriftführer, Günther Ziegler, 1. Vorsitzender, Franz Günter Haus, Zuchtwart Kaninchen, Klaus Regenfuß, 2. Vorsitzender, Roman Schwade, Zuchtwart Geflügel, Helmut Herzing, Beisitzer, Manfred Scharnewski, 1. Schriftführer, Kurt Imhof, Wirtschaftskassierer, Toni Feind, Vereinskassierer, Günter Wenzke, Gerätewart, Otto Deißmann, Futterkassierer. Ehrenvorsitzender Wilhelm Doll

6.

1983 stellten unsere Kaninchenzüchter in Frankfurt bei der Open all" aus und errangen den 2.Platz von 46 ausstellenden Vereinen. 1987 wurde Friedel Döbert mit seinen Tauben Europa-Champion. 1988 wurde 60 Jahre Zuchtanlage" mit einem Kreiszüchterabend gefeiert. Auch wurden Andrea Schütz und Peter Sponheuer als Preisrichteranwärter in unserem Verein vorgestellt. Peter Sponheuer machte auch seinen Preisrichterschein. Mit 154 Mitgliedern erreichten wir unsere höchste Mitgliederzahl in der Vereins­geschichte. Eine Schließanlage wurde in den Außentoren installiert, weil unsere alten Schlösser völlig überaltert waren. Außerdem wurden die Stromzähler ausgetauscht und eine Sicherheitstür im Vereinsheim ein­gebaut. Hier auch ein Dank an den Getränkehandel J. Zilch der uns bei den Festzügen in Bieber immer einen LKW zu Verfügung stellte, unsere Vereins­kantine seit Jahrzehnten mit Getränken beliefert, uns bei unseren Festen früher die Festzeltgarnituren und das Eis zum Kühlen der Bierfässer für das Sommernachtsfest zu Verfügung stellte. Außerdem vermittelte er immer zwischen der Brauerei und unserem Verein, wenn es um eine neue Inneneinrichtung ging.


7.

1977 wurde eine Frauengruppe gegründet.

Nach einem Lichtbildervortrag über Felierzeugnisse von Margarete und Rudi Adam aus Miihlheim-Dietesheim, haben sich viele Frauen des Vereins über eine Gründung einer Frauengruppe Gedanken gemacht. Am 06.05.1977 war es dann soweit. Im Vereinsheim wurde mit Unterstützung des 1. Vorsitzenden Günther Ziegler, des I.Schriftführers Manfred Scharnewski, Zuchtfreund Roman Schwade, Helmut Reith und Helmut Herzing die Gründung beschlossen. Es gab auch Stimmen die gegen eine Frauengruppe waren. Die Gründungsmitglieder der Frauengruppe: Elisabeth Schwade, Erika Orbornik, Gisela Steiner, Anita Kummerant, Maria (Peggy) Reith und Marianne Herzing. Später kamen hinzu: Heide Brand, Edith Hechler, Gabriele Hach geb. Herzing, Christiane Staulino geb. Orbornik und Eleonore Regenfuß. Da die Kaninchenzüchter das große H10 im Landesverband Hessen-Nassau als Vereinszeichen haben, bekam die Frauengruppe das kleine h10. Einige Frauen sind dann wieder ausgetreten oder weggezogen. Der Vorstand der ersten Stunde: 1. Vorsitzende Maria Reith, Kassiererin Anita Kummerant und Schriftführerin Marianne Herzing. Im November 1977 bei der Kaninchenlokalschau haben die Frauen schon eine kleine Erzeugnis­schau mit Fellen gezeigt, auch Angorawolle wurde schon verarbeitet. Bei der Landeskaninchenschau 1986 in der Messe Frankfurt bekam Edith Hechler die Medaille in Bronze für den Landesmeistertitel, drei Tischdecken aus Angorawolle. 1988 trat auch Nicole Herzing in die Frauengruppe ein und hatte ihre ersten Gobelinbilder mit Erfolg ausgestellt. 1989 wurde das erste Mal auch Erzeugnisse am Bieberer Markt ausgestellt. Bei der 41. Landes­verbandsschau der Rassekaninchenzüchter 1991 in den Messehallen Offenbach, die vom Kreisverband Offenbach ausgerichtet wurde, waren die Frauen des Vereins und die Männer gefordert. Frau Gabi Knöß hatte dem Verein Schaufensterpuppen (Kaufhof) zu Verfügung gestellt. Eine Modenschau gab es auch, bei dem unser heutiges Mitglied Julia Hach als SJähriges Model dabei war. Die Leitung der Modenschau lag in den Händen von Frau Magarethe Adam und Maria Reith. Die 44.Landesverbandsschau der Rassekaninchenzüchter 1994 war wieder in Offenbach, dieses Mal war der Landesverband Hessen-Nassau der Ausrichter. 3 Landesmeisterinnen-Titel gab es für unseren Verein, die Erringer waren: Marianne Herzing mit 1 Fellteppich und noch mal mit 2 Pullovern aus Angorawolle, Nicole Herzing mit Gobelin Bilder. Hannelore Kurtmann bekam bei der 45. Landesverbandsschau den Landesmeistertitel auf Gobelin Bilder. Bei Vereins-, Kreis-, einige Landes- und Bundesschauen, sowie Offene Erzeugnisschauen haben die Frauen mit viel Erfolg ausgestellt. Auch wurde und wird noch heute an Versammlungen und Arbeitstagungen teilgenommen. Bei der 49. Landesverbandsschau der Rassekaninchen­züchter in Gießen 2004 stellten die Ausstellerinnen wieder mit großem Erfolg aus. Nicole Herzing-Müller bekam den Landesmeistertitel für Ihre Gobelinbilder.


                             
Seit 1906 haben folgende Vorsitzende den Verein geleitet:

1906-19??          Adam Jos. Pfeifer

1925-1933         Stefan Euler

(1945-19??)      Georg Fries

(1949)-1950     Peter Bauer

1951 -1952       Georg Kreis

1953-1969        Wilhelm Doll

1970-1975                Dieter Löthe

1976-1989                Günther Ziegler

1990 - 1991     Manfred Scharnewski

1991 -1993      Karl-Heinz Thierolf

1994-2005      Klaus Regenfuß

2005-2011       Markus Schüler
2012-               2.Vorsitz W. Zahn  
     



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